Wanderargumente


wandern klettern winter pfalzIm Zeitalter der Computer geht der Mensch nur noch knapp einen halben Kilometer pro Tag. Fast 90 Prozent verbringen wir in geschlossenen Räumen. Beim Wandern hingegen tritt die fliesende Bewegung an die Stelle des starren Sitzens. Das ist das wichtigste der Wanderargumente.

Weil die Menschen die Bürowelt gegen die natürliche Welt tauschen, holen Sie sich wieder die Kraft und die Energie in den Alltag und nehmen bewusst den Ausgleich zur Hektik im Berufsleben wahr. Wandern bedeutet das Aussteigen auf Zeit und lässt mit jedem Schritt den Alltag ein bisschen weiter hinter sich.

Die meisten Wandervögel (62 %) machen sich auf die Socken, um Natur und Landschaft zu genießen.

Über die Hälfte betrachten die Erholung und die Regeneration als wichtigstes Wanderargument.

Energie tankenfit bleiben und die Stille genießen veranlassen 40 Prozent zum Wandern.

Nur etwa ein Fünftel wandert wegen der Sehenswürdigkeiten und dem Kennenlernen von unbekannten Regionen.

In Deutschland zählt jeder Dritte zur Zielgruppe der Wanderer. Ca. 8 Millionen Menschen wandern sehr häufig. 13 Millionen geben an, dass sie häufig wandern. Beim Wandern finden Sie viele unterschiedliche Typen von Menschen. Sie können Familien mit Kindern kennenlernen, aktive Senioren bestaunen oder mit Athleten und Romantikern ins Gespräch kommen. Das Bekenntnis zu Natur und Landschaft stellt unser größtes Kapital dar.

Wandern hat sich zu einem führenden Urlaubsmotiv avanciert. Die Fußreise erweist sich als optimaler Weg zum körperlich-seelischem Wohlbefinden. Wandern liegt deshalb im Trend zu Wellness und steht auch im Mittelpunkt von touristischen Anstrengungen. Machen auch sie sich den Weg frei für die sanfte Art des Sports und gehen Sie mit Freunden, Kollegen und der ganzen Familie auf eine attraktive Wandertour!

 

Quelle: Das Wandern


 

Raus in die Natur!

Wandern

Foto: iStock

Wandern liegt voll im Trend: Fast 34 Millionen Menschen zieht es regelmäßig an die frische Luft. Kein Wunder - denn kaum eine andere Outdoor-Aktivität verbindet Naturgenuss so super mit effektivem Training. Wir haben den Hiking-Hype unter die Lupe genommen und sagen, welche Ausrüstung zu empfehlen ist.

Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm die großen Ferien. Sie haben keine Fernreise geplant? Dann nichts wie los und wandern! Ob durch den Wald, die Küste entlang oder auf einen Berg hinauf: Wetten, dass Sie sich bald dem Himmel nahe fühlen? Mit schmerzenden Füßen und totaler Erschöpfung hat Wandern nämlich wenig zu tun. Das Glück, das Sie dabei empfinden, ist einfach unbeschreiblich, und kaum etwas auf der Welt ist schöner, als nach der körperlichen Anstrengung das Ziel zu erreichen und zufrieden den Ausblick zu genießen. Bewegung in der freien Natur, frische Luft und das Erlebnis sind längst nicht alle Gründe, die für den neuen Wandertrend sprechen. Vielmehr noch: „Wandern ist neben Wellnesstrend und Bio-Boom eine perfekte Ergänzung, um die Sehnsucht der Menschen nach einer aktiven Entspannung zu stillen“, weiß Eike Wenzel vom Zukunftsinstitut.

Fitness to go: Der Gipfel des Glücks
Wo früher Strecken und Abzeichen entscheidend waren, gilt heute das Motto „Der Weg ist das Ziel“. Viele begeisterte Wanderer nehmen sich daher nicht mehr nur zwei oder dreimal pro Jahr Langstreckentouren vor, sondern setzen stattdessen auf kürzere, dafür aber häufigere Ausflüge. Egal ob Alm-Öhi oder Flachlandtiroler: Wanderungen beschränken sich nicht allein auf die Panoramawege und Klettersteige im Gebirge. Auch am Meer und in ländlichen Gebieten finden Natur-Fans lohnenswerte Ziele. Besonders angenehm: Das subjektive Empfinden der körperlichen Belastung ist beim Wandern deutlich geringer, als beispielsweise beim Joggen oder Radfahren. Da beim Wandern der ganzheitliche Natur-Genuss im Vordergrund steht, erfährt unser Körper ein effektives und dennoch sanftes 
Training. Die Bewegung hilft dabei unser Herz-Kreislaufsystem anzukurbeln, gleichzeitig werden Blutdruck und Puls gesenkt. In unebenem Terrain stärken wir außerdem die Beinmuskulatur und schulen unsere Balance. Besonders bergauf sorgen regelmäßige Wandertouren für straffe Oberschenkel und einen knackigen Po. Wer unter Knieproblemen leidet, sollte den Weg nach oben vorziehen. Beim Bergabgehen helfen praktische Trekkingstöcke. Sie geben nicht nur zusätzlichen Halt, sondern federn zugleich etwa ein Drittel unseres Körpergewichtes ab. Eine weitere Alternative: Nach erfolgreichem Aufstieg entspannt mit der Gondel ins Tal fahren.


Wandern ist modern – und macht Mode
Gerade bei der jüngeren Zielgruppe spielt neben dem körperlichen Ausgleich in der Natur auch der Lifestyle-Aspekt eine Rolle: Outdoor-Modemarken haben den Trekking-Trend längst erkannt und setzen verstärkt auf die Entwicklung funktionaler Bekleidung, die obendrein schick aussieht. Neue Textilien, atmungsaktiv, winddicht isoliert und mit wasserdicht verschweißten Nähten gibt's mittlerweile in fast jeder Preislage. Diese Hightech-Jacken, -Hosen und -Schuhe sind nicht nur praktisch, sondern sorgen auch dafür, dass man sich draußen beinahe wie Zuhause fühlt: trocken, warm und geborgen, egal bei welcher Witterung. Die Auswahl ist riesig – doch was braucht man wirklich? 

Gut geht’s – mit den richtigen Schuhen
Zur Grundausstattung gehören gute und bequeme Schuhe. Es gibt sie in verschiedensten Ausführungen: Halbhohe, gut profilierte Trekkingschuhe für flaches Terrain, Leichtwanderschuhe mit mehr Knöchelhalt für mittelschweres Gelände und rustikale Bergwanderstiefel aus Leder als klassische Allrounder. Lassen Sie sich im Fachgeschäft beraten und tragen Sie die Schuhe mindestens 10 Minuten zur Probe. Wichtig: Der Schuh sollte im Fersenbereich soviel Halt bieten, dass die Fußspitzen auch beim Bergabgehen nicht nach vorne rutschen und schmerzhaft gegen die Schuhspitze drücken. Wer sie einmal ausprobiert hat, wird auch auf Trekkingsocken nicht mehr verzichten: Sie sind an druckempfindlichen Stellen gut gepolstert und erhöhen den Komfort für die Füße.

Echt anziehend: Wander-Outfits im Schichtsystem
Bei der Oberbekleidung bietet der Zwiebel-Look viele Vorteile: Je nach Temperatur lassen sich die Schichten unterschiedlich kombinieren. Doch nur wenn alle Lagen aus funktionellen Fasern bestehen, wird die Körperwärme optimal reguliert und Schweiß nach außen abgeleitet. Jeder Wanderer sollte sich zudem mit einer wasserdichten Regenjacke ausrüsten. Denn in den Bergen kann das Wetter schnell umschlagen und mit heftigen Gewitterschauern überraschen. Auch die Temperaturunterschiede zwischen Berg und Tal können erheblich sein, was für einen leichten Pulli im Gepäck spricht. Praktisch sind außerdem sogenannte Zip-off-Hosen, deren Hosenbeine sich mithilfe von Reißverschlüssen bei Bedarf entfernen und wieder anbringen lassen. Eine Schirmmütze bietet Schutz vor Höhensonne und erfüllt auch bei aufkommendem Wind und leichten Schauern gute Zwecke.

Rucksack packen: Von Polsterung bis Proviant
Natürlich müssen diese Ausrüstungsgegenstände auch tragbar und sicher verstaut werden. Hierzu gibt es spezielle Trekkingrucksäcke mit weicher Polsterung an Rücken und Tragegurten. Für Tagestouren sind Volumen von 20 bis 35 Liter zu empfehlen, für Wanderungen über mehrere Tage, je nach persönlichem Bedarf, Terrain und Witterung, 40 bis 70 Liter. Beim Packen gilt: schwere Gegenstände in Rückennähe platzieren, damit sie den Rucksack nicht unnötig vom Körper wegziehen. Etwas zu essen, Landkarten, Taschenmesser und Co., die während der Tour bei Bedarf schnell zur Verfügung stehen sollten, einfach oben, im Deckelfach oder den Außennetzen verstauen. Apropos Proviant: Was sollten hungrige Wanderer fürs leibliche Wohl unbedingt dabei haben? Als kleiner Snack zwischendurch eignen sich Obst und Müsliriegel, für die Brotzeit dürfen Vollkornbrot oder frische Brezeln nicht fehlen. Dazu am besten Wasser oder Fruchtsaftschorle und als Energiekick Traubenzucker oder 
Schokolade. Und wenn der Weg nach oben doch ein wenig anstrengend war, laden gemütliche Hütten zum Verweilen ein – bei Kaiserschmarrn, heißer Schokolade und dem schönsten wohlverdienten Ausblick!

 

 

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von

naturalbeauty.de/2016

 

www.naturalbeauty.de


 

Wandern ist gesund, macht fit und sexy

Wandern macht schlank

Wandern ist ein ausgezeichnetes Ausdauertraining. Voraussetzungen braucht es fast keine. Gehen kann

jeder gesunde Mensch, egal, ob alt oder jung, dick oder dünn. Die ganze Familie kann mitmachen. Der Körper wird durch das Gehen in unebenem Gelände automatisch in der richtigen Fettverbrennungs- Intensität trainiert. Im Gegensatz zum Laufen kommt es eher selten vor, dass bei zu hoher Intensität trainiert wird.  Tipp: Einsteiger sollten unbedingt zuerst einmal kürzere Strecken gehen und sich von Mal zu Mal steigern. Beim Gehen sollte man nie so aus der Puste geraten, dass man sich nicht mehr unterhalten kann.

 

Wandern macht sexy

Wer regelmäßig auf einen Berg steigt oder durch Wald und Wiesen wandert, fördert auch seinen eigenen  Sex-Appeal. Denn diese Form der Bewegung stärkt die Oberschenkel und macht den Po knackig. Wer mit Stöcken wandert, trainiert zusätzlich seine Arme straff. Auch die Rückenmuskulatur profitiert von Wanderungen, was einen Einfluss auf die Haltung hat.

 

Wandern stärkt das Herz-Kreislauf-System

Das Herz-Kreislauf-System wird beim Wandern angeregt, aber nicht überfordert. Zugleich werden Blutdruck und Blutzucker gesenkt. Durch die Bewegung an der frischen Luft wird das Immunsystem gestärkt. Wer einen längeren Aufenthalt im Gebirgsklima einplant, kann sogar Allergien bekämpfen. Die moderate Bewegung gilt aber auch als Anti-Aging-Geheimnis.

 

Wandern tut der Seele gut

Wandern ist eine Grundform menschlicher Bewegung: "Schon die großen Philosophen sind herumgegangen, um Dinge zu erkennen", sagt der Sportpsychologe Günter Amesberger von der Universität Salzburg. Es ist nicht nur eine "sinnvolle" körperliche Belastung, sondern hat auch der Seele einiges zu bieten. Es kann unter anderem das Augenmerk wieder auf "grundlegend Bedeutendes" im Leben rücken und auf niedergeschlagene, leicht depressive Menschen einen positiven Einfluss haben.

 

Kontrastpunkt zur Zeitbeschleunigung

Vom Psychologischen her gesehen ist Wandern auch ein "Kontrastpunkt zur Zeitbeschleunigung" heutzutage, ein "Ankommen in einer Geschwindigkeit, die man sonst im Alltag kaum mehr hat", meint der Experte. Das Rauschen eines Baches oder das Kreuzen einer Waldlichtung: "Wandern tut man in einer Geschwindigkeit, bei der man das alles auch wahrnehmen kann." Beim Laufen oder Joggen hingegen gerate man meist in eine Art "Bewegungstranche", bei der man die Umgebung kaum mehr wahrnehme.

 

Positive Gedanken werden angeregt

"Die Natur ist vielfältig, sie vermittelt trotzdem ganzheitliche Eindrücke, was zu einer vielfältigen Sinnes- und positiven Gedankenanregung führt", sagte der Psychologe. Wandern sei ein "Zur-Ruhe-Kommen", aber auch eine Gelegenheit zur Kommunikation: "Beim Wandern ist Zeit über Dinge zu reden, für die sonst keine bleibt." Es habe "einen natürlichen, ausgleichenden Effekt, meditative und reflexive Aspekte".

 

Flucht aus der überfüllten Welt

Einige Menschen wählen den Weg in die Natur bewusst als Gegenort zur Stadt - manch einer, weil dies gerade "in" ist und Wandern als Trendsport gehandelt wird, andere hingegen einfach zur Erweiterung des persönlichen Raums, als eine Flucht vor überfüllten U-Bahnen oder dichten Wohngebieten, in denen laut Amesberger eine "ständig übergreifende Aura" herrscht.

Was Wandern für den Einzelnen ist, hängt von der Aufmerksamkeitslenkung ab, von der jeweiligen Person und ihren bisherigen Lebenserfahrungen: "Jemand, der gerne auf Blumenblüten achtet, wird etwas anderes sehen als jemand, der sich gerne Berge anschaut", sagt Amesberger. Auch wie jemand wandert, ist abhängig vom Einzelnen: Ob man den Berg schnell hinauf läuft oder lieber langsam geht, alleine oder zu mehreren wandert, entscheidet sich auch dadurch, was denn gerade zur Lebenssituation der

jeweiligen Person passt.

 

Quelle: Kronenzeitung/2014 So macht Wandern Körper und Seele fit


 

 

Wandern und gesundheitliche Aspekte


Auch wenn der Alltag einen anderen Eindruck erweckt, ist der Körper des Menschen nicht darauf ausgerichtet, über einen längeren Zeitraum nur sitzend seine Arbeit zu verrichten. Im Gegenteil: Der menschliche Organismus braucht regelmäßige Bewegung. Eine Variante, sportliche Betätigung mit Spaß zu verbinden, ist nach wie vor das Wandern - und das in jedem Alter. 

Wandern als Waffe gegen Zivilisationserkrankungen 
Westliche Zivilisationen leiden im direkten Vergleich mit anderen Teilen der Welt an einer überdurchschnittlichen Quote an Zivilisationskrankheiten, wie beispielsweise Diabetes oder Arthrose. Den Hauptgrund für das vermehrte Antreffen dieser Erkrankungen im Westen ist nach einhelliger Meinung von Medizinern der Umstand, dass aufgrund des ausgeprägten Dienstleistungssektors der Großteil der Menschen ihre Arbeit fast ausschließlich sitzend im Büro erledigt. Ferner trägt die Tatsache, dass auch in der Freizeit viele sich körperlich kaum betätigen, dazu bei, dass der Körper sich an Umstände anpassen muss, auf die er von Natur aus nicht ausgelegt ist. Dabei ist es einfach, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Wandern gilt als eine besonders schonende Art der körperlichen Betätigung, deren gesundheitlichen Aspekte deren von intensiveren Sportarten wie zum Beispiel dem Joggen oder Schwimmen in nichts nachstehen. Zu diesem Ergebnis ist erst kürzlich eine aus den USA stammende Forschergruppe im Rahmen einer groß angelegten Studie mit mehreren Tausenden Probanden gekommen. Eine kurze Reise um an einem schönen Ort zu wandern ist also sicherlich auch aus gesundheitlichen Gründen eine Überlegung wert! 

Auch viele Reha-Anstalten setzten auf das Wandern 

Durch die mäßige, aber regelmäßige Beanspruchung des Muskel- und Gelenkapparats wird dieses trainiert und so langfristig Verschleiß vermieden. Die Schmerzen bei der Volkskrankheit Arthrose werden durch den Verschleiß der Gelenke verursacht. Weil die Knorpelmasse in den Gelenken im Alter nicht mehr ausreichend nachproduziert wird, beginnen die an die Gelenke anschließenden Knochen an, Verhornungen zu bilden, die dann zu den Schmerzen führen. Es ist medizinisch nachgewiesen, dass bei regelmäßiger körperlicher Bewegung die Gelenke auch im Alter dazu stimuliert werden, Gelenkmasse wieder zu produzieren, wodurch die Schmerzen sich erst gar nicht entwickeln bzw. zumindest geringer werden. Als eine solche körperliche Bewegung, der auch im Alter nachgegangen werden kann, bieten sich das Wandern an. Ebenso der durch das Wandern stimulierte Muskelaufbau zählt zu den gesundheitlichen Vorteilen des Wanderns, ohne sich dabei übermäßig anstrengen zu müssen. Mit dem Muskelaufbau geht auch die Fettverbrennung einher, die in Verbindung mit einer ausgewogenen Ernährung das Risiko, künftig an Diabetes zu erkranken, um ein Vielfaches senken kann. Es verwundert daher nicht, dass mittlerweile viele Reha-Anstalten das Wandern wegen seiner gesundheitlichen Aspekte als festes Element in ihr Programm aufgenommen haben. Dabei sind auch die nicht-körperlichen Aspekte des Wanderns zu berücksichtigen: Der Kontakt mit der Natur in schönen Landschaften stärkt nicht nur die Physis, sondern auch die Psyche des Menschen. 


 

Wandern und Kalorienverbrauch

 

Wer hätte das gedacht: Wandern hat fast einen genauso hohen Kalorienverbrauch wie Joggen oder Biken, bei anspruchsvollen Höhenmetern und starken Steigungen sogar noch mehr. Wandern kann somit zum richtigen Schlankmacher werden. Grund dafür ist auch der Zeitbedarf, der einzelnen Wandertouren zugeschrieben wird.

Ist man mehrere Stunden konstant in Bewegung, ist der Kalorienverbrauch sehr hoch und das Fett schmilzt. Durch die Auf- und Abgänge beim Wandern, wird zusätzlich die Muskulatur, besonders in den Beinen, gestärkt, was eine Straffung des gesamten Körpers bewirkt. Sie sehen: Wandern erhöht den Kalorienverbrauch und formt außerdem einen schönen Body.

 

Quelle: fit For Fun


 

WANDERN IST WELLNESS

Wandern macht nicht nur Spaß und hält fit, sondern wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit aus.

 

Dr. Brämer spricht daher auch von einer „süßen Medizin“. Genuss und hohe Selbstbestimmtheit im Gegensatz zu auferlegten Trainingsprogrammenwürden von innen heraus wirken und nachhaltig motivieren. „Das Naturerlebnis, also der Wellness-Aspekt, steht bei rund neunzig Prozent der Wanderer im Vordergrund“, so der Wissenschaftler. „Und der gesundheitliche Nutzen wird als willkommener Nebeneffekt mitgenommen.“

Das gilt auch für die Psyche. Untersuchungen zeigen, dass durch einen Wanderurlaub die Gesamtbefindlichkeit deutlich steigt. Begrünte Szenerien und Naturkontakte, das hat die vor allem in den USA betriebene naturpsychologische Forschung vielfach bestätigt, reduzieren Stress, senken Aggressionen und fördern die Erholung. Konzentrationstests etwa werden nach einem Gang durch eine Parklandschaft besser bewältigt als nach einem Stadtbummel oder passivem Ausruhen.

Es scheint, als suche sich der moderne, durch permanente Reiz- und Informationsüberflutung erschöpfte Mensch einen Rückzugsraum, in dem er ohne Leistungsdruck regenerieren kann. Und dort, oben auf der Hütte, mit Blick aufs Gipfelpanorama, geht uns ein Licht auf: Wandern ist vermutlich der einzige Sport, für den es noch keine Indoor-Alternative gibt. Und das ist gut so!

 

Quelle: fit FOR FUN


 

Wandern & Gehen

Diese einfache Bewegungsart bietet vielfältige Erlebnismöglichkeiten. Sie ist sowohl für Einsteigerinnen/Einsteiger als auch für gut trainierte Personen geeignet. Wandern kann man überall und zu jeder Jahreszeit. Ein flotter Spaziergang nach der Arbeit, eine ausgedehnte Wanderung im Grünen, Bergwandern mit Rucksack und Stöcken – der Spielraum der Aktivitäten ist groß.

Je nachdem, wie schnell Sie gehen und welches Gewicht Sie tragen, verbrauchen Sie Kalorien und trainieren den Körper mehr oder weniger intensiv. Zudem fördert Bewegung in der Natur das körperliche und geistige Wohlbefinden.

 

Was wird trainiert?

 

Regelmäßiges Wandern und flottes Gehen („Walking“) verbessern vor allem die Ausdauer und stärken den Bewegungsapparat. Eine optimale Trainingswirkung wird mit einer moderaten Belastung erzielt, d.h., Sie sollten sich beim Gehen so anstrengen, dass Sie sich noch unterhalten können, ohne außer Atem zu kommen. Ein weiterer positiver Effekt: Wandern und Steigen „über Stock und Stein“ auf unbefestigten Wegen schulen die Trittsicherheit und verbessern die Reaktion beim Gehen – eine optimale Sturzvorbeugung für den Alltag!

Achtung!Achten Sie bei Bergwanderungen darauf, sich nicht zu überanstrengen. Auch die Anforderungen einer Tour (Orientierung, Trittsicherheit, Ausdauer) sollten nicht unterschätzt werden. Die meisten Alpinunfälle beim Wandern sind auf Überlastungen des Herz-Kreislauf-Systems sowie auf Stürzen, Stolpern und Verirren zurückzuführen.

 

Was sind die gesundheitlichen Vorteile?


Flottes Gehen mit beschleunigtem Puls kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen besonders bei inaktiven Menschen verringern, das Herz-Kreislauf-System stärken und den Blutdruck positiv beeinflussen. Voraussetzung ist regelmäßiges Gehen einmal pro Woche oder öfter. Wichtig ist, dauerhaft dabei zu bleiben, sodass Gehen ein Teil des Alltags wird.

 

Ausrüstung

 

Bei Spaziergängen oder flotten Gehstrecken sind bequeme Alltagsschuhe ausreichend, um sich wohlzufühlen. Die Schuhe sollten nicht drücken, da sonst Blasen an den Füßen entstehen können. Beim Wandern im Gelände geben knöchelhohe Schuhe mit rutschfesten Profilsohlen sicheren Halt. Etwas weichere Sohlen bieten mehr Gehkomfort als Schuhe mit steifen Sohlen, die für das Bergsteigen im Hochgebirge gedacht sind.

Bei längeren Wanderungen kann sich die Witterung ändern – eine entsprechende Funktionsbekleidung schützt vor Kälte oder Regen. Mehrere dünne Kleidungsschichten helfen, die Körpertemperatur gut zu regulieren. Bei Bergwanderungen schützen Sonnenschutzcreme, Kopfbedeckung und Sonnenbrille vor der stärkeren ultravioletten Strahlung. Stöcke mit Handschlaufe übertragen einen Teil der Belastung beim Gehen von den Beinen auf die Armmuskulatur und den Schulterbereich und schonen so die Bein- und Fußgelenke. Schnelles Bergabgehen belastet die Gelenke besonders stark. Bei längeren Wanderungen über einer Stunde sollte regelmäßig getrunken werden (z.B. Wasser, Kräuter- oder Früchtetees, verdünnte Fruchtsäfte).

Zur Notausrüstung für Bergwanderungen gehören auch eine kleine Apotheke mit Verbandszeug und ein Biwaksack. Nehmen Sie ein Mobiltelefon mit, um in Notfällen die Bergrettung verständigen zu können (Alpinnotruf 140). Allerdings ist nicht überall im Gelände ein Netzempfang möglich.

 

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit


 

Gesundheitliche Aspekte beim Wandern


wandern gesundheitWandern ist eine wichtige präventive Maßnahme zur Vorbeugung der heutigen Zivilisationskrankheiten.

Beim Wandern beugen Sie dem Auftreten von Herz – Kreislauf – Krankheiten vor und reduzierendie allgemeine Mortalität. Die körperlichen Aktivitäten beim Wandern reduzieren auch das Entstehen von bestimmten Karzinomen. (z. B. Dickdarm.)

Beim Wandern werden bestimmte Muskelpartien gut trainiert und deshalb ist der Sport auch eine erfolgreiche Methode zu Vorbeugung von Cellulite. Hauptsächlich im Bereich der Hüften, derOberschenkel und –arme und am Gesäß tritt die Dellenbildung der Haut auf und betrifft fast ausschließlich Frauen, weil bei den Männern die Struktur des Bindegewebes anders ist.

Beim Wandern verbessern Sie auch ihre Stimmungslage. Sie sind emotional besser ausgeglichen und haben eine höhere Stressresidenz als die Inaktiven.

Das Wandern unterstützt auch erfolgreich den „Kampf“ gegen das Altern. Aktive Menschen senken die Risikofaktoren für Bluthochdruck und Störungen des Fettstoffwechsels.

Wandern ist eine wesentliche Maßnahme zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit. Es ist eine einfache Möglichkeit in unserer modernen Gesellschaft den Zivilisationskrankheiten gut vorzubeugen.

Wandern als ideale sportliche Aktivität erfüllt die 10 Gebote zur Erhaltung der Gesundheit in einer vorzüglichen Art. Sie verbessern Ihre Kraft und Beweglichkeit, steigern Ihre aerobe Fitness und haben nur eine geringe Belastung auf den Bewegungsapparat.

Das hohe Erlebnispotenzial ist mit einem nur geringen technischen Aufwand überall machbar

Es ist das ideale Ausdauertraining und lässt sich wegen der geringen Belastung auch noch im fortgeschrittenen Alter gut ausüben. Für ältere und alleinstehende Menschen knüpft das Wandern neue Kontakte zu Gleichgesinnten und steigert ihre Lebensqualität.

Es beugt Altersdiabetes vorsenkt den Blutzuckerspiegel und trainiert das Herz-Kreislaufsystem.

Wandern ist eben keine Frage des Alters, sondern eine der körperlichen Fitness, die durch regelmäßiges Betreiben erworben werden kann. Sind Sie ungeübt, ist es zweckmäßig erst mit kürzeren Strecken zu beginnen und dann die Dauer und die Häufigkeit der Wanderungen steigern.

Eine regelmäßige Pulsmessung kontrolliert den Trainingszustand. Im Alter von über 45 Jahren ist vor dem Beginn der Aktivitäten ein Gesundheitscheck ratsam.

Aufwärtswandern schont die Gelenke und die Wirbelsäule mehr als Abwärtswandern. Machen sie kleine Schritte und rollen Sie die Füße sanft ab. In einer falschen Gehtechnik liegen nämlich oft die Ursachen für viele Rückenbeschwerden.

Ein weiterer Tipp für gesundes Wandern ist die Anwendung der richtigen Atemtechnik. Sie sollten auch bei körperlicher Belastung weiter durch die Nase atmen.

Nehmen Sie während der Wanderung genügend Flüssigkeit zu sich und verwenden Sie zum Schutz vor den UV-Strahlungeneinen Sonnenhut und Sonnencreme.

 

Quelle: Das Wandern


 

10 Gebote zur Erhaltung der Gesundheit


10 Gebote zur Gesundheit

10 Gebote zur Gesundheit

Wandern bietet ideale Voraussetzungen, um die 10 Gebote zur Erhaltung der Gesundheit zu erfüllen. Laut Dr. phil. nat. Walter Strathmeyer liegt die Quelle aller Krankheiten an der falschen Stimmungs- und Emotionslage. Die negativen Gefühle: Zorn, Neid, Geiz oder Angst belasten unseren Körper sehr oft. Dauerhaft sind diese sogar in der Lage, einige chronische Krankheiten hervorzurufen. Es liegt an der menschlichen Macht, die Stimmungslage bewusst zu steuern und dadurch jegliche Art der Krankheit vorzubeugen.

Stundenlange Bewegung, zauberhafte Ausblicke und positive Erlebnisse beim Wandern sorgen dafür, dass die alltäglichen Ärgernisse und Probleme an seiner Größe und Wichtigkeit verlieren. Stress und seelische Anspannung werden reduziert. Die gewonnene Ruhe und Gelassenheit hilft nicht nur, die emotionale Lage zu verbessern, sondern auch, den Gedankenfluss in die richtige Bahn zu lenken. Oft beim Wandern lassen sich die komplizierten Probleme auf eine spontane Art zu lösen.

Die Kommunikation mit Mitinteressenten öffnet weitere Vorteile des Wanderns. Hilfe und Unterstützung anzubieten und angeboten zu bekommen, stärkt das Vertrauen an sich und an anderen Menschen. Austausch von Erfahrungen und Erlebnissen bereichert jeden Teilnehmer um positive Emotionen. Frust und Unzufriedenheit sind seltene Begleiter eines Wanderers. Auch wenn die Kräfte ab und zu eigene Grenze erreichen, wird das Überwinden in einer Gruppe leichter.

Als wohlverdiente Belohnung haben die leidenschaftlichen Wanderer nicht nur einen trainierten und gesunden Körper, auch eine ausbalancierte Seele.

Quelle: Das Wandern